Galerie auf dem Schiffenberg

Andreas Junge

Großmeister der Groteske (Meisterschüler von A. R. Penck)

Andreas Junge, 1950 in Wuppertal-Elberfeld geboren, starb bereits im Alter von 50 Jahren. Er hinterließ einen reichen Nachlass an Zeichnungen und Gemälden. Sie waren in sich künstlerisch vollendet, aber in keiner Weise auch nur irgendwie erfasst, d.h. es gibt zu den einzelnen Werken keinerlei Legenden. Man weiß nicht, ob Junge es für seine Werke vorgesehen hatte oder nicht.

Der Künstler jonglierte in seinen Bildern nicht nur auf Clownesken und Abgründigem, sondern auch mit Fakten und Fiktionen. Er springt zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her. Stark beeinflusst wurden seine Arbeiten vom Nationalsozialismus, dem 3. Reich. Immer wieder verfolgen ihn die Gedanken daran wie die hartnäckigen Gespenster in Alpträumen.

Wenn Junges Werke oft an Graffiti erinnern, ist es alles andere als zufällig. Es deutet auf eine Wahlverwandtschaft mit dem wilden Malen auf der Straße hin. Kenner der Kunstszene sehen bei ihm eine starke Nähe zu dem afro-amerikanischen Künstler Jean-Michel Basquiat (Text zum Teil in Auszügen übernommen, vom Herausgeber genehmigt).

Bild von Andreas Junge Bild von Andreas Junge Bild von Andreas Junge Bild von Andreas Junge Bild von Andreas Junge Bild von Andreas Junge Bild von Andreas Junge Bild von Andreas Junge Bild von Andreas Junge Bild von Andreas Junge Bild von Andreas Junge