Galerie auf dem Schiffenberg

A. R. Penck

A. R. Penck

1939 in Dresden geboren, 2017 in Zürich gestorben.

Eigentlich hieß er Ralf Winkler.

1953 nahm er den ersten Zeichenunterricht. Er bewarb sich mehrmals erfolglos an der Hochschule für Bildende Künste.

Seinen Unterhalt verdiente er als Heizer, Nachtwächter, Briefträger und als Kleindarsteller in Filmen.

1969 wurde er unter dem Pseudonym A. R. Penck als Mitglied im "Verband bildender Künste der DDR" abgelehnt und bekam verstärkt Probleme mit dem Ministerium für Staatssicherheit. Seine Bilder wurden beschlagnahmt.

1976 begegnete er dem westdeutschen Malerkollegen Jörg Immendorf, mit dem er in den folgenden Jahren zusammenarbeitete. Seine Arbeiten wurden beim Zoll beschlagnahmt. In sein Atelier wurde 1979 eingebrochen, und viele Gemälde und Zeichnungen wurden zerstört. 1980 erfolgte die Ausbürgerung.

Penck wurde in den 1980er Jahren zu den "Neuen Wilden" gezählt. Musikalisch trat er seit dieser Zeit als Schlagzeuger und Keyboarder auf. Auch mit Gesang, Flöte und Gitarre (Jazz) veröffentlichte er viele Tonträger, deren Cover er mit seinen Motiven versah.

Seine Bilder wurden in der ganzen Welt ausgestellt. Ankäufe der bekanntesten Kunsttempel bestätigen sein Können.

Penck war nie nur auf Malerei und Musik fixiert. Es entstanden zahlreiche Plastiken und Skulpturen. Er verfasste Gedichte, Essays und theoretische Texte.

A. R. Penck